Die Datenschutzerklärung informiert Besucher darüber, welche personenbezogenen Daten eine Website erhebt, wozu, auf welcher Rechtsgrundlage, wie lange sie gespeichert werden und welche Rechte Betroffene haben. Sie ist nach der DSGVO für jede Website Pflicht, die überhaupt Daten verarbeitet — und das tut jede, spätestens über die Server-Logfiles. Wie das Impressum muss sie von jeder Seite aus mit einem Klick erreichbar sein.

Der Inhalt hängt davon ab, was auf der Website tatsächlich läuft: Kontaktformular, Analytics, eingebettete YouTube-Videos, Google Maps, Newsletter, Schriften von Google-Servern, Social-Media-Buttons — jeder Dienst braucht einen Abschnitt. Deshalb kann eine Datenschutzerklärung nicht einfach kopiert werden, und sie muss angepasst werden, wenn sich die Website ändert. Generatoren erzeugen brauchbare Texte, wenn man die Dienste korrekt angibt; die Kunst ist, zu wissen, welche Dienste die Website nutzt. Ein Entwickler, der ein Tracking-Skript einbaut, ohne es zu melden, erzeugt eine falsche Datenschutzerklärung.