Eine Korrekturschleife ist ein Durchgang, in dem ein Entwurf anhand gesammelter Rückmeldungen überarbeitet wird; die Designfreigabe ist die Erklärung des Auftraggebers, dass der erreichte Stand so gebaut werden darf. Beides gehört ins Angebot — wie viele Schleifen enthalten sind, und wer freigibt.

Der Grund für diese Förmlichkeit ist nicht Bürokratie, sondern Erfahrung. Rückmeldungen, die einzeln und aus mehreren Richtungen eintreffen, widersprechen sich zuverlässig, und wer sie der Reihe nach umsetzt, baut denselben Entwurf dreimal. Praktikabel ist ein einfaches Verfahren: eine Person auf Auftraggeberseite, die Rückmeldungen bündelt und im Zweifel entscheidet; gesammeltes Feedback statt Zuruf zwischendurch; und die Freigabe schriftlich, und sei es als E-Mail mit einem Satz. Ohne diesen Punkt gibt es kein „fertig“ — und ein Änderungswunsch nach der Umsetzung ist keine Korrektur mehr, sondern eine Änderung, die ein Vielfaches kostet.