Micro-Interactions
Micro-Interactions sind kleine Rückmeldungen einer Oberfläche auf Nutzeraktionen.
Micro-Interactions sind kleine Rückmeldungen einer Oberfläche auf Nutzeraktionen: Der Button färbt sich beim Überfahren, ein Herz-Icon pulsiert beim Liken, ein Häkchen erscheint, wenn das Formular abgeschickt wurde, der Warenkorb wackelt kurz, wenn etwas hineingelegt wird. Der Begriff hat einen eigenen Buchtitel und eine ganze Fachliteratur — für etwas, das Entwickler früher schlicht „Hover-Effekt“ und „Feedback“ nannten.
Der Kern ist trotzdem wichtig: Eine Oberfläche muss zeigen, dass sie eine Eingabe verstanden hat. Ein Formular, das nach dem Klick auf „Senden“ zwei Sekunden lang nichts tut, wird ein zweites Mal abgeschickt. Ein Link, der beim Überfahren nicht reagiert, wirkt kaputt. Das ist Handwerk, kein Zusatzmodul. Der Punkt, an dem Micro-Interactions von nützlich zu lästig kippen, ist erreicht, wenn Animationen den Nutzer warten lassen oder ihn ablenken — dann sind sie nicht mehr Feedback, sondern Selbstdarstellung.
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