Open-Source-Software ist Software, deren Quellcode öffentlich einsehbar ist und die unter einer Lizenz steht, die Nutzung, Veränderung und Weitergabe erlaubt — meist kostenlos. Die meisten verbreiteten CMS (WordPress, TYPO3, MODX, Drupal) sind Open Source, ebenso die Software, auf der praktisch jeder Webserver läuft.

Für Auftraggeber sind die praktischen Konsequenzen wichtiger als die Philosophie: Es gibt keine Lizenzgebühren, keinen Anbieter, der das Produkt einstellen oder die Preise verdoppeln kann, und keine Abhängigkeit von einer einzelnen Agentur — jeder Entwickler, der das System kennt, kann die Website übernehmen. Der Gegenpart, proprietäre Baukästen wie Wix oder Squarespace, ist bequemer im Einstieg, aber die Website lässt sich nicht mitnehmen: Wer den Anbieter wechseln will, fängt von vorn an. „Kostenlos“ heißt bei Open Source übrigens nur die Software; Einrichtung, Anpassung und Wartung kosten dieselbe Arbeit wie überall.

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