REST ist der verbreitetste Stil, in dem Web-Schnittstellen gebaut werden: Jede Ressource — ein Kunde, ein Produkt, ein Termin — hat eine eigene Adresse (URL), und die üblichen HTTP-Befehle (GET zum Lesen, POST zum Anlegen, PUT zum Ändern, DELETE zum Löschen) legen fest, was damit geschehen soll. Die Antwort kommt meist als JSON, einem lesbaren Textformat, zurück.

Der Vorteil für Projekte ist praktisch: REST-APIs sind gut dokumentierbar, mit Standardwerkzeugen testbar und von jeder Programmiersprache aus ansprechbar. Wenn ein Anbieter sagt, sein System habe eine „REST API“, ist das eine gute Nachricht — es bedeutet in aller Regel, dass sich die Anbindung ohne Sonderlösungen bauen lässt. Die Alternative GraphQL, seit einigen Jahren im Gespräch, bietet flexiblere Abfragen und ist für komplexe Frontends interessant; für die Anbindung einer Website an ein Drittsystem ist REST nach wie vor der pragmatische Standard.