Die XML-Sitemap ist eine maschinenlesbare Datei, die alle Seiten einer Website auflistet, meist mit dem Datum der letzten Änderung. Sie liegt üblicherweise unter /sitemap.xml und wird bei Google über die Search Console angemeldet. Suchmaschinen nutzen sie als Inhaltsverzeichnis, um neue und geänderte Seiten schneller zu finden, als wenn sie sich nur von Link zu Link hangeln.

Sie ist nicht zu verwechseln mit der Sitemap als Seitenstruktur für Menschen (siehe Teil 4). Bei allen gängigen CMS wird die XML-Sitemap automatisch erzeugt und aktualisiert; Handarbeit ist nicht nötig. Worauf zu achten ist: Sie sollte nur Seiten enthalten, die tatsächlich indexiert werden sollen — keine Testseiten, keine Danke-Seiten nach Formularen, keine Seiten, die per noindex ausgeschlossen sind. Eine Sitemap, die Google 400 Seiten meldet, von denen 300 nutzlos sind, ist schlechter als keine.