Das Domain Name System ist das Verzeichnis, das Domainnamen in Serveradressen übersetzt: Wer beispielfirma.de eintippt, dessen Browser fragt das DNS, auf welchem Server (welcher IP-Adresse) diese Website liegt. Dieselben Einträge legen fest, wo E-Mails an @beispielfirma.de ankommen sollen und welche Server berechtigt sind, im Namen der Domain zu versenden.

Für Auftraggeber wird DNS an genau zwei Stellen relevant: beim Umzug einer Website auf einen neuen Server (die Einträge müssen geändert werden, was bis zu 24 Stunden dauern kann, bis alle Beteiligten weltweit die Änderung sehen) und bei E-Mail-Problemen (fehlende SPF-, DKIM- oder DMARC-Einträge sind der häufigste Grund, warum Firmen-E-Mails im Spam landen). Wer die DNS-Einstellungen einer Domain kontrolliert, kontrolliert die Domain — das ist der Zugang, der nie bei einem Dienstleister allein liegen sollte.