Photoshop ist Adobes Programm zur Bearbeitung von Pixelbildern: retuschieren, Farben korrigieren, Motive freistellen, Ausschnitte festlegen, Montagen bauen. Für Websites werden damit vor allem Produkt- und Teamfotos aufbereitet, Bildausschnitte für unterschiedliche Seitenbereiche angelegt und Aufnahmen aus verschiedenen Quellen farblich aneinander angeglichen.

Was Photoshop nicht mehr ist: das Werkzeug, in dem Websites entworfen werden. Das war bis etwa 2015 üblich und hat aus gutem Grund aufgehört — ein Bild einer Website kennt keine Zustände, keine Breakpoints und keinen Text, der länger wird als gedacht. Wer heute einen Website-Entwurf als PSD-Datei geliefert bekommt, sollte nachfragen, wie daraus eine Seite werden soll. Für die Bildaufbereitung dagegen bleibt das Programm Standard, und der wichtigste Handgriff darin ist der unspektakulärste: das Bild auf die Größe bringen, in der es später tatsächlich angezeigt wird, bevor es hochgeladen wird.