Ein Redaktionsplan ist eine Tabelle, in der steht, welche Inhalte wann erscheinen sollen, wer sie schreibt und in welchem Kanal — für Blog, Newsletter, Social Media oder alle zusammen. Er ist das Werkzeug, mit dem aus der Absicht „wir sollten mehr Inhalte veröffentlichen“ ein Ablauf wird, der tatsächlich stattfindet.

Der Nutzen liegt weniger in der Planung als in der Verbindlichkeit: Ein Thema mit Datum und Namen wird geschrieben; ein Thema in einer Ideenliste nicht. Deshalb sollte der Plan bescheiden sein. Ein Beitrag pro Monat, der zuverlässig erscheint, ist mehr wert als vier geplante, von denen einer entsteht. Und er sollte Anlässe nutzen, die ohnehin da sind: neue Projekte, häufige Kundenfragen, Gesetzesänderungen in der Branche, Messen. Wer den Redaktionsplan als Excel-Tabelle mit drei Spalten führt, hat alles, was nötig ist; Tools für Content-Planung lohnen sich erst ab mehreren Autoren.