SVG steht für Scalable Vector Graphics und ist das Vektorformat des Webs: eine Grafik, die als Text beschrieben wird und deshalb in jeder Größe scharf bleibt — vom 16 Pixel kleinen Icon bis zum bildschirmfüllenden Logo, aus einer einzigen Datei.

Weil ein SVG Markup ist und kein Bild, kann es mehr als andere Formate: Farben lassen sich per CSS ändern, was für Dark Mode und Hover-Zustände praktisch ist, einzelne Teile lassen sich animieren, und für Logos und Icons sind die Dateien meist kleiner als jedes Pixelformat. Zwei Dinge lohnen die Aufmerksamkeit. Erstens gehören Exporte aufgeräumt: Designprogramme schreiben gern Metadaten und überflüssige Pfade hinein, die die Datei ohne sichtbaren Unterschied verdreifachen. Zweitens ist ein SVG, das direkt im Quelltext der Seite steht, für Screenreader zugänglich — ein Titel darin schadet also nie, und rein dekorative Grafiken gehören umgekehrt ausdrücklich ausgeblendet.