UX Design (User Experience Design)
UX Design, oft als eigene Disziplin mit eigenem Berufsbild präsentiert, meint im Kern eine einfache Frage: Kommt jemand, der diese Website benutzt, ohne Frust ans Ziel?
UX Design, oft als eigene Disziplin mit eigenem Berufsbild präsentiert, meint im Kern eine einfache Frage: Kommt jemand, der diese Website benutzt, ohne Frust ans Ziel? Findet er die Öffnungszeiten, versteht er das Angebot, schafft er es durch das Kontaktformular, ohne dreimal von vorn anzufangen? Alles, was diese Frage beantwortet — Struktur, Wortwahl, Reihenfolge, Ladezeit, Formularlänge — ist „User Experience“.
Der Begriff wird gern mit Methoden-Vokabular aufgeladen (Journey Maps, Empathy Maps, Design Thinking Workshops), und ein Teil davon ist bei komplexen Anwendungen tatsächlich nützlich. Für eine Unternehmenswebsite mit zwanzig Seiten reicht meist etwas Bescheideneres: die Seite mit den Augen eines Kunden anschauen, der es eilig hat, drei Leute aus der Zielgruppe eine Aufgabe lösen lassen und zuhören, wo sie hängen bleiben. Gutes UX Design fällt nicht auf. Schlechtes kostet Anfragen.
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