Ein Breakpoint ist eine festgelegte Bildschirmbreite, an der eine Website ihr Layout umstellt — aus drei Spalten wird eine, aus der ausgeklappten Navigation ein Menü-Button, aus nebeneinander wird untereinander. Technisch ist das eine CSS-Media-Query; gestalterisch ist es die Entscheidung, ab wann eine Anordnung nicht mehr funktioniert.

Die verbreitete Praxis, Breakpoints an Gerätegrößen auszurichten („iPhone, iPad, Desktop“), führt in die Irre: Gerätegrößen ändern sich jedes Jahr, und niemand hindert einen Besucher daran, sein Browserfenster auf eine Breite irgendwo dazwischen zu ziehen. Der bessere Maßstab ist der Inhalt — man zieht das Fenster langsam schmaler und setzt einen Breakpoint dort, wo es unschön wird. Meist reichen zwei oder drei davon. Wer fünf braucht, hat in der Regel kein Breakpoint-Problem, sondern ein Layout, das zu wenig nachgibt.