Die Keyword-Dichte gibt an, wie oft ein Suchbegriff im Verhältnis zur Gesamtwortzahl auf einer Seite vorkommt — bei 500 Wörtern und zehnmal „Steuerberater“ sind das zwei Prozent. Vor fünfzehn Jahren war das ein ernsthafter SEO-Hebel, und es kursierten Idealwerte, die Texte entsprechend verunstalteten.

Heute ist die Keyword-Dichte als Kennzahl bedeutungslos, und wer sie noch als Optimierungsziel nennt, arbeitet mit veraltetem Wissen. Google versteht seit Jahren Synonyme, Zusammenhänge und Themen; es erkennt, dass ein Text über Steuerberatung auch dann von Steuerberatung handelt, wenn das Wort dreimal statt zehnmal vorkommt — und es straft Texte ab, die für Suchmaschinen statt für Menschen geschrieben sind. Was bleibt, ist selbstverständlich: Der zentrale Begriff einer Seite sollte in Titel, Hauptüberschrift und ersten Absatz stehen, weil das dem Leser sagt, worum es geht. Danach schreibt man, wie man einem Kunden erklären würde. Das war es.