Ein Static Site Generator (SSG) erzeugt aus Inhalten und Vorlagen fertige HTML-Dateien, die dann auf einem simplen Webserver liegen — ohne Datenbank, ohne serverseitige Programmierung beim Seitenaufruf. Jede Seite ist eine fertige Datei, die der Server nur noch ausliefern muss. Bekannte Werkzeuge sind Hugo, Eleventy, Astro oder Jekyll.

Die Vorteile sind echt: extrem schnelle Ladezeiten, kaum Angriffsfläche für Hacker (es gibt nichts, was man hacken könnte), günstiges Hosting. Der Nachteil ist ebenfalls echt: Ohne Redaktionsoberfläche ändert man Inhalte in Textdateien, was für Entwickler angenehm und für die meisten Kunden ein Ausschlusskriterium ist. Die Kombination mit einem Headless CMS als Redaktionsoberfläche löst das, bringt aber die Komplexität von zwei Systemen mit. Für Dokumentationen, Blogs und Seiten, die selten geändert werden, sind SSGs eine hervorragende Wahl; für eine Unternehmenswebsite, die der Kunde selbst pflegen will, meist nicht.