Hosting bezeichnet die Bereitstellung des Servers, auf dem eine Website liegt und von dem aus sie an Besucher ausgeliefert wird. Der Hosting-Anbieter stellt Rechenleistung, Speicherplatz, Netzanbindung und meist auch die Grundsoftware (Webserver, PHP, Datenbank) bereit; die Website wird dort abgelegt und ist damit online.

Die Unterschiede zwischen Anbietern liegen weniger im Preis (fünf bis fünfzig Euro im Monat für eine Unternehmenswebsite) als in Geschwindigkeit, Serverstandort, Support und Wartung. Für deutsche Unternehmen sind Anbieter mit Rechenzentrum in Deutschland oder der EU aus Datenschutzgründen die einfachere Wahl — mit einem US-Anbieter ist man nicht automatisch im Unrecht, muss aber mehr erklären. Und wie bei der Domain: Der Hosting-Vertrag sollte auf das Unternehmen laufen, nicht auf die Agentur. Wer über seine eigene Website nicht verfügen kann, hat kein Hosting, sondern ein Abhängigkeitsverhältnis.